Integrationsgeschichten

Parviz Mokhber – Familienvater, Speditionskaufmann, Mitbegründer der Iranischen Bibliothek Stuttgart e.V


Integrationsgeschichten_parvizbildParviz Mokhber lebt schon seit 33 Jahren in Deutschland und stammt aus dem Iran. Er erzählt uns:
P:  Als Mohammad Reza Pahlavi, der letzte Schah von Iran, 1979 das Land verließ, hatten wir große Hoffnung. Khomeini war zuletzt vor seiner Rückkehr im Exil in Paris und viele dachten, er würde ein demokratisches System errichten. Dies hatte er auch zugesichert. Aber: er hat keine freien Wahlen abgehalten, sondern nur eine islamische Republik (unfrei) wählen lassen. Er wurde Revolutionsführer und hat die Opposition massiv und systematisch bekämpft. Man sollte/durfte nichts kritisieren, besonders als der Iran-Irak Krieg begann. Nacheinander wurden linksorientierte, demokratische und auch andere islamische Parteien und Organisationen verboten. Zuerst wurden die Mitglieder der Opposition inhaftiert und verschwanden. Dann Schriftsteller, Journalisten, Studenten und auch einfache Demonstranten.
Die Universitäten waren Versammlungsorte im ganzen Land. Ich studierte im Zentrum der Stadt, an der Universität Teheran. Aufgrund der vielen Demonstrationen und Auseinandersetzungen, war ein erfolgreiches Studium leider nicht möglich. Besonders präsent waren organisierte, unbekannte, radikale und bewaffnete Islamisten. Irgendwann hat das Regime entschieden die Universitäten unter einer „kulturelle Revolution“ zu schließen, um sie zu islamisieren. Das dauerte 2- 3 Jahre, danach konnten nur Regimeanhänger als Professoren arbeiten, oder als Studenten studieren.
Die politische Lage wurde immer schlimmer und kritischer: Krieg mit Irak, Krieg mit bewaffneten Untergrundorganisationen, Krieg mit Kurden in iranischen Teilen von Kurdistan.
Es gab tausende Verhaftungen und Hinrichtungen. Oft auch ohne Beweis. Nur ein Verdacht hätte gereicht! Ich bin auch oft inhaftiert worden, aber ich hatte viel Glück. Viele Bekannte und Freunde von mir waren auf einmal verschwunden, inhaftiert oder auch hingerichtet. Eine Weile habe ich nichts getan, bzw. nur gejobbt bis ich eine Stelle in einer Speditionsfirma fand. Irgendwann habe ich mich entschieden das Land zu verlassen, solange ich reisen konnte und bevor es zu spät war. Ich habe damals im Iran  in einer Niederlassung in der Nähe von Teheran als Transportleiter gearbeitet.
Danach ging ich in die Türkei, um dort zu leben verbunden mit der Hoffnung, dass ich mein Studium fortsetzen könnte.
Aber das war leider nicht möglich und deshalb kam ich nach Deutschland. Es war für mich leicht, Deutsch zu lernen. Ich hatte schon gute Kenntnisse in Englisch und eignete mir Deutsch relativ schnell an. Da ich in der Speditionsbranche Erfahrung hatte, benötigte ich nur eine Umschulung und musste keine Ausbildung absolvieren. Weil ich eine Arbeit in Stuttgart fand, zog ich dort hin um. Dort heiratete ich und habe jetzt zwei Jungs, die beide studieren. Das macht mich sehr glücklich.

I: Wie war die Situation für dich im Vergleich zu 2015 geflüchteten Menschen? War Deutschland für dich fremd?
P: Europa war für mich natürlich neu aber nicht unbedingt fremd, ich bin in einer relativ modernen und freien Familie und Stadt (Teheran) aufgewachsen. Mein Vater war Anwalt, sein Bruder Jurist, viele Frauen in unserer Familie waren berufstätig und waren nicht verschleiert. Schon mit 22 Jahren, hatte ich ein sehr freies Leben im westlich orientierte Iran erlebt. Restaurants, Bars, Partys, Discos, freie Strände, Girlfriend, Boyfriend - das alles war damals durch die Amerikanisierung vorhanden! Und viele Teenager wie ich, lebten dazwischen. Es war also nicht so, dass ich den europäischen Lebensstil gar nicht kannte.
Aber Deutschland war nicht wie heute. Vor 33 Jahren lebten noch viele Deutsche, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hatten. Viele waren noch mit der Vergangenheit beschäftigt und dementsprechend skeptisch. Sie hatten hart gearbeitet um Deutschland wieder aufzubauen und wollten nicht alles mit den Flüchtlingen, die Jahre lang auf Asylverfahren und Arbeitserlaubnis warten mussten, teilen. Es gab Ausländer, aber sie waren Gastarbeiter und Fremde. .Die Angst vor dem kalten Krieg war noch da. Viele Ausländer waren in der ersten Generation! Die Kinder heute leben in zweiter, oder dritter Generation in Deutschland. Überall sind Kinder mit ausländischen Wurzeln. Damals in meiner Klasse, waren gerade mal 10 % der Schüler Ausländer. Außerdem reist man heute viel mehr in andere Länder und weiß durch die Digitalisierung viel mehr über Probleme aus aller Welt Bescheid. Die heutige Generation wächst in einer globalen Welt auf. Die Lage war damals schwieriger.

I: Fühlst du dich nach so langer Zeit als Deutscher oder Iraner oder wie ist es:  Kann man zwei verschiedene Identitäten haben?
P: Man kann auf keinen Fall zwei Identitäten haben. Das ist fast wie Doppelmoral, aber man kann zwei Pässe haben oder zwei Staatsangehörigkeiten. Wenn es für unsere Mitbürger einfacher ist, sollte man es erlauben. Momentan müssen wir diese Diskussion nicht befeuern, denn es gibt wichtigere Themen.
 Ich habe einen deutschen Pass und trotzdem fühle ich mich als Weltbürger. Aber ich fühle mich sehr an Deutschland gebunden und habe große Verpflichtungen und Respekt für unser Grundgesetz und die Gesellschaft. Der hier demokratisch gewählte Präsident ist auch mein Präsident! Nach einem Aufenthalt im Ausland, sage ich immer, ich gehe Nachhause und meine natürlich Deutschland, wo meine Familie und Freunde sind. Aber: natürlich habe ich viele Erinnerungen an den Iran. Patriotismus, Nationalismus und Chauvinismus schaden uns. Wir haben alle einer Verpflichtung gegenüber einer gemeinsamen Welt  - unserer  Erde. Ich war viel unterwegs im Iran, in Europa und in Amerika. Ich hatte das Ziel, neue Kulturen kennen lernen, um die Menschen besser zu verstehen. Keine Nation ist besser oder schlechter als eine andere. Die Menschen, die das behaupten, haben keine Ahnung über die Geschichte. Dass die Welt so schlecht ist wie sie ist liegt an uns allen. Wir, alle Nationen mehr oder weniger, über Jahrtausende,haben sie so gemacht, alles hat seine Gründe, wir sollten die Ursachen kennen
Dieses Jahr feierte die Iranische Bibliothek Stuttgart e. V., ihr 25 jähriges Bestehen. Ich bin Mitbegründer und jahrelang Vorsitzender der Bibliothek. Sie ist nicht nur mein Hobby, ich investiere viel Zeit und Arbeit hinein. Wir haben kulturelle Veranstaltungen: Literatur, Theater, Kabarett, Feste und vieles mehr. Ich habe bei der Gemeinderatswahl bei den Grünen zwei mal kandidiert. Ich finde es wichtig, sich politisch zu interessieren und ehrenamtlich aktiv zu sein. Oft habe ich auch als Dolmetscher (persische) iranische, oder afghanische Menschen begleitet. Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Bereich tätig und kenne mich gut aus. Auch als Bundesfreiwilliger, habe ich im Bereich Flüchtlingshilfe gearbeitet. Dort habe ich leider keine positiven Erfahrungen gemacht. Aber:  Ehrenamtliches Engagement gibt einem ein gutes Gefühl. Man hilft und bekommt viel zurück.

I: Was ist anders an den heutigen Geflüchteten?
P: Die Situation ist heute total anders. Damals waren viele aus politischen Gründen geflüchtet und suchten auch eine demokratische, säkulare, religionsfreie Gesellschaft.
Heute weiß man, dass  Viele hierbleiben werden, weshalb es schnellere Asylverfahren, Sprachunterricht, Arbeitserlaubnis, Anerkennung von Zeugnisse usw. gibt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass viele Geflüchtete aus islamischen Ländern sehr an ihren Glauben gebunden sind und das macht die Integration schwieriger. Viele sind durch Kriegerlebnisse traumatisiert und brauchen mehr Zeit und Hilfe um sich an diese Kultur anpassen zu können.
Ob die Erwachsenen es überhaupt wollen und können? Für mich ist das fraglich. Aber die Kinder und Jugendlichen haben die Welt für sich entdeckt und wollen sehr schnell Fuß fassen und weiter gehen auch um an dem Wohlstand teil haben zu können. Aber zu Hause haben Viele massive Probleme mit ihren Eltern, die sie mit traditioneller Kultur erziehen wollen. Wenn wir an der Ausbildung und Betreuung der Kinder sparen, ist es falsch.  Denn was wir hier investieren, sparen wir später an anderer Stelle z.B. Polizei, sozialer Betreuung und anderen ähnlichen Behörden.

I: Vielen DANK Parviz für das Interview!
P: Ich bedanke mich auch.


Mari - Der Weg von Syrien nach Remseck


Integrationsgeschichten_MariMari lebt seit 4 Jahren in Remseck, sie ist 58 Jahre alt. Sie hat zwei Arbeitsstellen. Morgens um 5 Uhr fährt sie nach Ludwigsburg und richtet Tagungsräume her, ab 12 Uhr arbeitet sie in der Wilhelm Keil Schule in der Essensausgabe. 30 Jahre hat sie in Syrien im Ölministerium als Sekretärin gearbeitet und war dort eine geschätzte und beliebte Kollegin mit einem phänomenalen Gedächtnis.

Gerne hätte sie studiert. Sie hatte als Einzige in der Familie ein Abitur, und ihr Studium im Libanon Fachrichtung Wirtschaft schon begonnen. Aber der Krieg im Libanon machte ihrem Studientraum ein jähes Ende. Die Eltern hatten Angst um ihre Tochter und verboten ihr, weiter zu studieren. So begann sie ihre Arbeit im Ölministerium. Aber: wenn man selbst Kritik an der Regierung hat und dort arbeitet,  ist es nicht leicht. Deshalb ist sie froh, dass sie 2011 dort aufhören kann  und ihre politische Haltung nicht mehr verstecken muss.
Da auch für ihre Söhne die Situation sehr bedrohlich ist, beschließt die Familie  nach Deutschland zu gehen ...

Allein wäre  Mari der Entschluss zu fliehen schwerer gefallen. Sie liebt die Altstadt von Damaskus. Die engen Gassen, die alten Gebäude, den Souk, die frischen Früchte und Gemüse, die kleinen Läden. Die alltäglichen Gespräche mit der Schwester und den Nachbarn. Heimat eben. Aber da gibt es auch den täglichen Terror, die Panzer und Raketeneinschüsse. Eine Nachbarin, mit der sie jeden Tag spricht, wird  von Bombensplittern getroffen und schwer verletzt. “Da war plötzlich überall Blut“, sagt sie.
Eine Gemüsehändlerin, bei der sie eingekauft hat, wird von einem Scharfschützen erschossen. Bedrohlich ist auch die patrouillierende Geheimpolizei, die unter fadenscheinigen Vorwand Leute festnimmt, zum Verhör abholt oder ganz verschwinden lässt.  Die nach Wehrpflichtigen sucht. Das macht Angst. Deshalb machen sich Mari und Ihre Familie zu siebt auf den Weg. Die Flucht war, obwohl sie „nur“ 17 Tage dauerte, ein auch jetzt noch immer  gegenwärtiges, schreckliches Erlebnis. Nach der Flucht kam Mari über Passau, Deggendorf und Ellwangen schließlich nach Remseck.

Inzwischen wohnt Mari schon seit 4 Jahren in Remseck. Die Leute hier „sind sehr nett“, „schlecht hat niemand mit ihr gesprochen“. Inzwischen hat sie auch eine Einzimmerwohnung gefunden. Ein Architekt  hat sein Büro für sie umgebaut.

Was gefällt dir in der neuen Heimat?
Die Menschen, die Kolleginnen. „Kaffee und Tee“ und Rummykub, ein Spiel, bei dem sie eine gefürchtete Gegnerin ist. Sie macht gerne Ausflüge und kocht gerne und super gut! In den Sommerferien hilft sie gerne bei Mini-Remseck oder den Waldwochen. Auch heute hat Mari hat immer noch Alpträume vom Krieg und der Flucht: „ Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran zurückdenke“. Und das hindert sie auch daran, die neue Sprache schneller zu lernen. Sie versteht schon fast alles, lernt viel. Aber manchmal „blockiert mein Gehirn“ und es fällt ihr schwerer, Deutsch zu sprechen. Als wir sie nach einem Rat für die Geflüchteten fragen,  hat sie zwei wichtige Ratschläge parat:
1. Lernt unbedingt und als erstes Deutsch, so viel und so gut ihr könnt!  Wartet  nicht auf Aktionen des  Jobcenters! 
2. Nehmt die Dinge selbst in die Hand!

Sie möchte sich bei allen, die ihr so viel geholfen und sie unterstützt haben, bedanken. Sie ist sehr froh, dass sich ihre Lebenssituation so entwickelt hat. Ihre größten Wünsche sind, eine gute Gesundheit für ihre Familie und sie selbst wünscht sich einen guten, möglichst Vollzeitarbeitsplatz.


Ramtin - Elektroingenieur aus dem Iran


I: „Hallo Ramtin, könntest Du dich kurz vorstellen? “
R: „Ich bin Ramtin, 30 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem dreijährigen Sohn und meiner Frau in Remseck am Neckar in Hochdorf. Wir sind anerkannte Flüchtlinge. Seit September 2018 mache ich eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. “

I: „Du hast im Iran deine Ausbildung gemacht? “
R: „Ich habe im Iran Elektrotechnik mit Schwerpunkt Starkstromtechnologie studiert und bin Elektroingenieur. “

I: „Daher kennst Du Dich mit dem Fach sicher sehr gut aus? “
R: „Die Basis bzw. das Grundwissen von Elektronik und Elektrotechnik sind gleich. Deshalb fallen mir diese Sachen, vor allem in der Berufsschule sehr leicht.
Da ich die deutsche Sprache noch nicht ganz beherrsche, ist die Fachsprache aber schwer. Auch in Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde fehlt mir Wissen. Die deutschsprachigen Azubis wissen natürlich über diese Fächer viel mehr. “

I: „Wie hast du deinen Ausbildungsplatz gefunden? “
R: „Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben, und die Hoffnung, - trotz Absagen- nie aufgegeben. Es ist nicht einfach: Ich habe meine Zeugnisse und Abschlüsse anerkennen lassen. Ich darf als Elektroingenieur in Deutschland arbeiten. Mein Abschluss ist anerkannt. Aber die meisten deutschen Firmen bestehen auf deutschen Qualifikationen.
Und um ehrlich zu sein, sieht das Studium in Deutschland ganz anders aus. Die Studenten arbeiten mit moderneren Programmen und lernen viel mehr im Bereich Programmierung. Mir wurde deshalb empfohlen,  lieber noch einmal eine Ausbildung zu machen, weil mir viele Inhalte fehlten und vor allem wegen meinen „schlechten“ Fachdeutschkenntnissen.“

I: „Schlechtes Deutsch ist relativ. Du hast inzwischen deine C1  Prüfung abgelegt. Das ist der Zugang mit dem man ein Unistudium beginnen kann.“  
R: „Ja, ich habe meine C1 Prüfung an der Universität Stuttgart erfolgreich abgelegt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich noch nicht sehr gut Deutsch sprechen kann. Ich lerne hier vor allem in der Firma immer mehr Deutsch dazu. Ich spreche hier täglich 8 Stunden Deutsch. Das ist eine große Übung für mich.“

I: „Fiel es dir anfangs schwer deutsch zu sprechen? Hast du dich geschämt, war es unangenehm oder bist du damit offen  umgegangen?“
R: „Am Anfang habe ich es bevorzugt bei der Arbeit Englisch zu sprechen. Nachdem ich die deutsche Sprache gut beherrschte, war ich auch als Übersetzer tätig (im Heim und beim  Sozialamt). Damit konnte ich auch ein bisschen Geld verdienen. Seitdem spreche ich nur noch Deutsch.“

I: „Wie ist es jetzt für dich - nachdem du Elektroingenieur bist, wieder mit einer Ausbildung von ganz unten anzufangen? “
R: „Ich würde gerne weiter studieren. Aber wegen dem Druck vom Jobcenter, die mir dann empfohlen haben, ich könnte auch sofort – ungelernt - im Lager arbeiten, war die Entscheidung für eine Ausbildung die beste Entscheidung.“

I: „Ist die Arbeitsatmosphäre hier in Deutschland anders als im Iran? “
R: „Im Iran habe ich als Elektroingenieur gearbeitet. Meine Position war viel besser als in Deutschland, deswegen war es viel angenehmer. Natürlich auch deshalb, weil ich dort meine Muttersprache sprechen konnte. In Deutschland musste ich dann von 0 anfangen.
Aber:  In unserer Firma ist das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sehr gut. In Iran war das ganz anders, ich konnte mit meinen Chefs nicht frei reden. Auch als ich dort bei der Firma gearbeitet habe, konnte ich meine Chefs nie wirklich einschätzen es war immer ein gewisser Abstand da.“

I: „Und wie ist es mit der Ausbildung? “
R: „ Die Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland sind besser. Man kann sich bereits mit 16 Jahren für eine Richtung entscheiden und sich gezielt weiterbilden und seinen Berufsweg finden. In unserer Heimat geht das nicht, man kann keine Ausbildung direkt nach dem Abitur machen. Zwar hatten wir in der Universität eine Werkstatt, aber das Praktische hat immer gefehlt. Und die Möglichkeit Dual zu studieren gibt es dort auch nicht. Ich bin ein großer Fan vom Dualen Studium und ich hätte es mir auch sehr gewünscht.“

I: „Hast du noch mehr Familienmitglieder in Deutschland? “
R: „Meine Familie lebt im Iran. Ich habe noch eine Tante, die in Nordrhein-Westfalen (Bochum) lebt. Sie hat uns sehr geholfen, als wir nach Deutschland kamen. “

I: „Wie fühlst du dich? Willst du wieder in dein Heimatland zurück?“
R: „Nein, ich möchte gerne in Deutschland bleiben. Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl. Natürlich vermissen wir auch unsere Heimat und besonders unsere Familie. Aber: Wir leben hier. Unser Zuhause ist hier. “

I: „Gibt es etwas, was Du den anderen Flüchtlingen weitergeben kannst?“
R: „Lernt die deutsche Sprache. Ihr könnt nur so hier etwas erreichen! “

I: „Vielen DANK für das Interview Ramtin. “

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