Abendliche Veranstaltung in Remseck

Stadtnachrichten

Ein Ort zum Lernen und Verweilen


Hochbetrieb herrschte am Dienstagmorgen, 10. Oktober 2017 in der Kernzeit der Neckarschule, als Oberbürgermeister Dirk Schönberger und Erster Bürgermeister Karl-Heinz Balzer das neue Gebäude auf dem Gelände der Wilhelm-Keil-Schule seinem Zweck übergaben.
 
Oberbürgermeister Dirk Schönberger lässt sich das Lego-Zimmer in der Kernzeit der Neckarschule zeigen.  Die »Kerni-Kinder«, die im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus untergebracht sind, freuen sich über ihr neues Domizil. Erst vor einer Woche waren sie aus ihrem Provisorium in den Neubau umgezogen, und sind mit Lego-Zimmer, Spielecken und Küche bereits fast vollständig eingerichtet. Lediglich der Außenbereich ist noch nicht fertig; die Arbeiten daran sollen Ende Oktober weitgehend abgeschlossen sein.
Im Obergeschoss des in solider Modulbauweise errichteten Gebäudes stehen der Gemeinschaftsschule nun drei zusätzliche Klassenzimmer sowie ein weiterer Lerngruppenraum zur Verfügung. Die Neuntklässler, die hier eigentlich unterrichtet werden, wurden beim offiziellen Übergabetermin von einer achten Klasse vertreten.
Die beiden Gebäudeteile Ober- und Untergeschoss sind über eigene Zugänge erreichbar, damit sich die Kinder der unterschiedlichen Schularten und Altersgruppen nicht gegenseitig stören.

Oberbürgermeister Dirk Schönberger betonte in seiner kurzen Ansprache den Mehrwert des neuen Schulgebäudes im Vergleich zum bisherigen Provisorium, welches 1971 erstellt ursprünglich nur wenige Jahre genutzt werden sollte und »eigentlich mein ganzes Leben lang hier stand.« Der neue Bau sei für eine Nutzung von mindestens 30 Jahren vorgesehen. »Diese Räume sind für euch!«, rief der Oberbürgermeister den Kindern zu.

In den Erweiterungsbau inkl. Außenanlagen für Remsecker Schülerinnen und Schüler investiert die Stadt Remseck am Neckar gut eine Million Euro. Die bauliche Vergrößerung war aufgrund der steigenden Schülerzahlen, des verpflichtenden Ganztagesbetriebs sowie eines geänderten pädagogischen Konzepts notwendig geworden.

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über den Erweiterungsbau.

Die Wilhelm-Keil-Schule war ursprünglich Hauptschule; später (bis Sommer 2013) Werkrealschule mit zuletzt 231 Schülerinnen und Schülern. Im September 2013 startete die Gemeinschaftsschule mit 66 Schülern in drei Schulklassen. Im Oktober 2017 hat die Schule rund 320 Schüler in 16 Klassen (incl. 10. Klasse Werkrealschule, aber ohne eine jedoch grundsätzlich eingerichtete Vorbereitungsklasse). Diese Entwicklung führte zu einem zusätzlichen Bedarf an Klassen-, Lerngruppen- und Aufenthaltsräumen sowie bei der Mensa und der Raumkapazität im Lehrerzimmer einschl. Lehrerarbeitsplätzen.
 
Die Kernzeit der Neckarschule war über 40 Jahre in einem Provisorium untergebracht gewesen, das für den Erweiterungsbau weichen musste. Während der Bauphase fand sie Unterschlupf im Erdgeschoss der Neckarschule und machte dort nun mit dem Umzug in die neuen Räume wieder Platz für die Grundschule.
 
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