Abendliche Veranstaltung in Remseck
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Stadtnachrichten

Historischer Baubeginn


„Nun wächst die Stadt Remseck am Neckar endlich zusammen“ – die Vorfreude auf 2020 ist groß. Dann soll das größte Bauprojekt in der Geschichte Remsecks, der Neubau von Rathaus, Stadthalle und Kubus, Tiefgarage und Marktplatz abgeschlossen sein. Zum Baustart des Großprojekts Neue Mitte, dessen Errichtung mit diesem ersten Teilabschnitt nun unmittelbar beginnt, fand am Freitag, 20. Oktober 2017 der Spatenstich statt.

Spatenstich zur Neuen Mitte: Rathaus, Stadthalle, Kubus, Tiefgarage, Marktplatz am 20. Oktober 2017
 
Die Neue Mitte sei das Zentrum, das dem „aus fünf Dörfern und Pattonville“ bestehendem Remseck am Neckar immer gefehlt habe, sagte Oberbürgermeister Dirk Schönberger bei seiner Ansprache. „Ein Stadtzentrum ist vor allem identitätsstiftend und deshalb so wichtig. Natürlich leben wir weiterhin in den Stadtteilen, aber wir sind doch alle vor allem Remsecker“, erklärte Schönberger die zwingende Notwendigkeit der Neuen Mitte. „Hier entsteht nicht nur der neue, gemeinsame Arbeitsplatz für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sondern es ist ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger.“
 
Mit rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an einem Freitagvormittag war die Veranstaltung gut besucht. Eingeladen waren neben der Remsecker Verwaltungsspitze auch Vertreter weiterer beteiligter Planungsbüros sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete. Oberbürgermeister Dirk Schönberger freute sich besonders über das Kommen vieler interessierter Remseckerinnen und Remsecker, die die Neue Mitte zukünftig mit Leben füllen werden.
 
Zum Spatenstich vor dem großen Bauschild wurden Spaten verteilt, in die Datum und Entwurfsskizze des neuen Rathausareals eingraviert waren, um die Bedeutung des Großprojekts zu unterstreichen und die Erinnerung an diesen historischen Tag festzuhalten.

Datum, Logo und Lageplan wurden in die Spaten zu dem historischen Ereignis eingraviert.
 
Ebenso wie Oberbürgermeister Dirk Schönberger dankte auch Bürgermeister Karl Velte dem Gemeinderat der Stadt Remseck am Neckar, der den Bau der Neuen Mitte einstimmig beschlossen hatte, sowie den ausführenden beteiligten Firmen und Unterstützern.
 
Gedankt wurde auch dem anwesenden, früheren Oberbürgermeister Karl-Heinz Schlumberger, in dessen Amtszeit der Schritt zur tatsächlichen Schaffung eines Zentrums gewagt worden war.
Architekt Uwe Hein vom mit der Umsetzung beauftragten Büro HHL dankte der Stadt Remseck am Neckar für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte dem Bauvorhaben „Glück auf“. Er nannte Schlumberger den „Gründervater der Neuen Mitte“ und zitierte den Leitsatz, der man fast zehn Jahren für die Planung herausgearbeitet hatte: „In der Neuen Mitte kann es gelingen, die Flusslandschaft von Rems und Neckar zu dem Alleinstellungsmerkmal von Remseck am Neckar zu entwickeln – nirgendwo sonst.“
 
Die Dimensionen des Bauprojekts machten Architekt Uwe Hein und Bürgermeister Karl Velte deutlich, indem sie den Verlauf der Bauarbeiten in den kommenden zweieinhalb Jahren skizzierten. „Das große Bauvolumen bedingt eine mehrjährige Bauzeit“, erklärte Hein.
Behinderungen, teilweise Straßensperrungen und Einschränkungen seien zum Teil unvermeidlich. „Die Erreichbarkeit des Rathauses ist über die komplette Bauzeit gewährleistet. Für Pkw wurden bereits am Schifferclub, im Bereich der ehemaligen Kläranlage, 35 Parkplätze fertiggestellt“, so Velte.
 
Der Baufortschritt kann ab sofort über eine Webcam, die auf dem Dach des Rathauses Neckarrems angebracht worden ist, auf der städtischen Internetseite unter www.remseck.de/webcam verfolgt werden. Pünktlich zum Spatenstich wurde die Kamera, deren Bild sich alle 10 Minuten aktualisiert, freigeschaltet.

Auf den Start des Großprojekts stoßen an (v.l.n.r.): Uwe Hein (HHL Architekten), Oberbürgermeister Dirk Schönberger, Erster Bürgermeister Karl-Heinz Balzer, Bürgermeister Karl Velte und Oberbürgermeister a. D. Karl-Heinz Schlumberger.
 
Der erste Teilabschnitt des Großprojekts ist die Umsetzung von Rathaus, Stadthalle und Kubus.
Durch den Bau des neuen Rathauses werden die bisher auf verschiedene Stadtteile verteilten Verwaltungssitze in einem einzigen Gebäude zusammengelegt. So wird die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung optimiert und ein schnellerer sowie besserer Bürgerservice ist möglich.
Die Stadthalle, die in den Gebäudekomplex integriert wird, ergänzt das bestehende Hallenangebot in den Stadtteilen von Remseck am Neckar und bietet mehr Platz für größere Veranstaltungen. In einer Tiefgarage wird ein optimales Parkplatzangebot für Besucher, Bürger und Mitarbeiter geschaffen.
Ergänzt wird das Raumangebot durch den Gebäudeteil Kubus – Kultur, Begegnung, Bildung, der vorwiegend als Mediathek genutzt werden soll. Vorgesehen ist neben der Unterbringung von Archiv und Registratur eine Bibliothek mit Lesecafé und Mehrzweckräumen, die vor allem von der Volkshochschule genutzt werden sollen. Eine spätere Erweiterung ist nicht ausgeschlossen.
Besonders freut sich Oberbürgermeister Dirk Schönberger auf den Marktplatz, der zu den beiden Flüssen hin entsteht und von den neuzugestaltenden Uferbereichen umrahmt wird.
 
Zweiter Teil des Zentrums Neue Mitte wird das Gewann Hofwiesen sein, das gegenüber von dem neuen Gebäudekomplex entstehen und durch eine Mischung aus öffentlicher und privater Infrastruktur mit Wohnbereichen bebaut werden soll.
Der dritte Teil der Neuen Mitte, die Bebauung angrenzend an die jetzige Lärmschutzwand Neckargröningen, wird erst nach Fertigstellung der Westrandbrücke mit dazugehöriger Straße möglich.
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