Abendliche Veranstaltung in Remseck

Stadtnachrichten

Wohnanlage am Hummelberg


Auf sehr großes Interesse stieß am letzten Freitag das Angebot, die Container-Wohnanlage für Geflüchtete am Hummelberg in Neckarrems zu besuchen und zu besichtigen.

Erster Bürgermeister Karl-Heinz Balzer konnte über 150 interessierte Einwohner begrüßen und viele Ansprechpartner des Netzwerks Integration in Remseck am Neckar vorstellen, so dass alle darüber informiert wurden, dass die Geflüchteten nicht allein gelassen, sondern unterstützt werden.

Fünf Mitarbeiter der AWO waren anwesend, unter anderem Olaf Thumann, der zusammen mit Dirk Winter später auch 50 % seiner Arbeitszeit im Container in einem eigens eingerichteten Büro sein wird und hier schnell und zielgerichtet helfen kann.  

Herr Gabler, der erste Vorsitzende des AK Asyl Remseck e. V. stellte das gute Miteinander der Integrationsakteure vor und lud alle Anwesenden ein, sich auch zu engagieren und Teil des Netzwerks zu werden.

Frau Finckh, Stabsstelle Integration, konnte informieren, dass die Geflüchteten nicht den ganzen Tag im Container verbringen, sondern viel unterwegs sind, z. B. in den Sprachkursen, bei Arbeitsgelegenheiten oder weil sie schon Arbeit haben. Die Kinder der Geflüchteten sind in der Schule und in den Kindergärten integriert, denn auch für sie gilt die Schulpflicht.

180302_Besichtigung-Hummelberg-Anschlussunterbringung

Viele Fragen der Einwohner konnten von den Akteuren an diesem Nachmittag beantwortet werden.  Einige der Besucher kamen zum Ergebnis: Die Ausstattung ist ähnlich wie die einer Jugendherberge. Im Luxus lebt hier sicher niemand, es ist einfach, karg aber praktisch, das Nötigste ist vorhanden.

Am 15. März werden die ersten 15 Bewohner einziehen. Diese sind ein Ehe- und ein Geschwisterpaar und mehrere Frauen mit sehr kleinen Kindern von einem halben Jahr bis drei Jahre. Ebenso wird eine Familie mit vier Kindern in die Wohnanlage ziehen.

Am 22. März werden dann die nächsten 30 Menschen aus dem Landkreis – viele davon geflüchtete Männer – ankommen.  Alle halten sich schon etwa zwei Jahre in Deutschland auf und werden deshalb aus einer Erstunterkunft in diese Anschlussunterbringung verlegt.

Zu tun gibt es in den nächsten Monaten noch viel: Vor allem die Außenanlagen sollen gemeinsam hergestellt werden. Wer handwerklich begabt ist und helfen möchte, kann sich bei Frau Finckh (Finckh@remseck.de) oder dem AK Asyl (info@ak-asyl-remseck.de) melden.  
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