Abendliche Veranstaltung in Remseck
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Stadtnachrichten

Empfang mit Pasta und Strandspielen


Geplant war die Ankunft in Remseck am Neckar zwischen 18 und 22 Uhr – doch die ersten Teilnehmer der 24-Stunden-Wanderung durchs Remstal, die an Christi Himmelfahrt genau ein Jahr vor Beginn der Remstal Gartenschau 2019 stattfand, trafen bereits gegen 13 Uhr am Neckarstrand ein. Kurz entschlossen wurde die von der Stadt Remseck am Neckar organisierte »Pasta-Party« zum Empfang der erschöpften Wanderer vom Abend auf den frühen Nachmittag vorverlegt.

Am Ziel der 24-Stunden-Wanderung in Remseck am Neckar gab es eine Pasta-Party.»Geschafft! Herzlich willkommen in Remseck am Neckar« grüßte ein Banner am Neckarstrand die Ankommenden. Mit schmerzenden Füßen und brennenden Schenkeln, aber glücklich, die 65 Kilometer von Lorch-Waldhausen bis nach Remseck-Neckarrems bewältigt zu haben, trudelten die 350 Teilnehmer nach und nach ein und passierten jeweils unter Jubel und Applaus der anderen den Zielbogen. Da freute man sich vor allem über die kühlen Getränke, die der Musikverein Aldingen e. V. ausschenkte. Das Gartenschau-Team der Stadt Remseck am Neckar servierte Nudeln mit verschiedenen Soßen, die nach den Verpflegungsstationen unterwegs mit belegten Brötchen und Hefezopf eine willkommene kulinarische Alternative waren und sehr gut ankamen: »Die Pasta-Party macht richtig gute Laune und passt perfekt zu der tollen Atmosphäre am Neckarstrand«, befanden die Wanderer. Remsi, das Maskottchen der Remstal Gartenschau 2019, verteilt Urkunden an die Teilnehmer der 24-Stunden-Wanderung.Das Maskottchen der Remstal Gartenschau 2019, die Biene »Remsi«, verteilte Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer der 24-Stunden-Wanderung. Für die entspannte Stimmung am Neckarstrand sorgten Liegestühle, Sitzkissen, lässige Musik und verschiedene Strandspiele wie Jumbotennis und Boule – entsprechend dem Remsecker Motto der Remstal Gartenschau 2019: »Unendlich relaxt«.

 Der Start der 24-Stunden-Wanderung hatte um Mitternacht in Lorch stattgefunden. Die größte Teilnehmergruppe kam mit 50 Personen aus Remseck am Neckar, ebenso wie der Leiter der begleitenden Wanderführer des Schwäbischen Albvereins, Bernd Magenau. Angeführt wurde die Remsecker Gruppe von Oberbürgermeister Dirk Schönberger, der sich als Erster für den Wandertag angemeldet hatte: »Die Wanderung ist ein guter Anlass, eine Lanze fürs Gehen, aber auch für den öffentlichen Nahverkehr zu brechen«, sagte das Stadtoberhaupt. Selbstverständlich war man aus Remseck am Neckar gemeinsam mit dem Bus nach Lorch angereist. »Gerade wir Remsecker erleben Tag für Tag, wie der Individualverkehr zu Stau und Belastungen führt. Man braucht nicht für jede noch so kurze Distanz das Auto«, erklärte Dirk Schönberger seine persönliche Motivation zur Teilnahme an der außergewöhnlichen Veranstaltung. Claudia Ingelmann, Sprecherin der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, berichtete: »Einige besonders schnelle Läufer haben die anderen dazu animiert, sehr zügig zu gehen«. So kamen die Wanderer teilweise bis zu vier Stunden früher als geplant bei den jeweiligen Verpflegungsstationen an. 

Für alle, die die lange Strecke bewältigt haben, war die Wanderung ein großer Erfolg: »Die eigenen Grenzen austesten«, war bei dem ein oder anderen der Grund zur Anmeldung gewesen. Andere freuten sich schlicht über das gemeinsame Erlebnis, gerade im Hinblick auf die interkommunale Gartenschau im kommenden Jahr, und über die spannende Erfahrung, einen Großteil der Strecke bei Nacht zu absolvieren. »Faszinierend fand ich, als wir mit Stirnlampen auf einer Serpentinenstrecke gewandert sind. Der Anblick dieses langen Lindwurms mit den Strahlern war sensationell«, berichtete auch Oberbürgermeister Dirk Schönberger. »Es ist doch wunderbar, was das Remstal alles zu bieten hat«, meinten vor allem die Teilnehmer, für die Genuss und Entschleunigung im Vordergrund standen, »das kann man zu Fuß tatsächlich am besten erfahren«.
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