Abendliche Veranstaltung in Remseck

Stadtnachrichten

Breitbandversorgung in Remseck am Neckar


Ergebnis der Markterkundung

Die Breitbandversorgung in der Stadt Remseck am Neckar ist, im Vergleich zu anderen Kommunen in Baden-Württemberg und insbesondere auch in der Region, bereits sehr gut. Dies ergab die Markterkundung der Versorgungssituation, die vom 20. März bis 20. April 2018 in Remseck am Neckar durchgeführt wurde.
Nachdem die Stadt am 29. Mai 2017 den Zuwendungsbescheid für die Förderung von Beratungsleistungen zur Bestandsaufnahme der derzeitigen Breitbandversorgung im Stadtgebiet erhalten und der Gemeinderat am 25. Juli 2017 die Vergabe der Beratungsleistungen gemäß dem Musterleistungsbild „Gigabitgesellschaft“ an die KPR Capital GmbH aus Frankfurt am Main beschlossen hatte, wurde im August 2017 mit den Beratungsleistungen begonnen. Um die Versorgungssituation gebäude- und teilnehmergenau zu ermitteln, wurde die Markterkundung durchgeführt. In die Auswertung sind sowohl die Angaben der Deutschen Telekom als auch die von Unitymedia eingeflossen. Im Rahmen des Verfahrens wurden sowohl die aktuelle Versorgungssituation als auch die Ausbaupläne innerhalb der kommenden drei Jahre pro Anbieter ermittelt.
Obwohl die Versorgungssituation vor Ort nach dieser Auswertung bereits sehr gut ist, will die Stadt Remseck am Neckar bei diesem Stand nicht verharren, sondern die weitere Verbesserung der Breitbandversorgung vorantreiben. Die verbliebenen unterversorgten 0,6% der Objekte sind über die Gesamtstadt verteilt und daher nur sehr aufwendig einer Versorgungslösung zuzuführen. Eine privatwirtschaftliche Resterschließung ist aufgrund der Fragmentierung nicht zu erwarten.
Die Stadt Remseck am Neckar möchte jedoch auch die damit noch verbliebenen Objekte im Stadtgebiet nicht unterversorgt lassen und ist deshalb derzeit in weiteren Gesprächen, um die Versorgungssituation voranzutreiben. Neben einer Förderung im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitband steht auch die Bildung eines Zweckverbandes mit der Region Stuttgart und eine Kooperation mit der Deutschen Telekom im Raum. Diese Kooperation mit der Deutschen Telekom würde allerdings gleichermaßen ein Vorgehen mit Fördermitteln in den unterversorgten weißen Flecken verlangen, wie es seitens der Stadt ohnehin vorgesehen ist. Weitergehende Informationen zu dieser Kooperation erhalten Sie in Kürze.                              

Eigenausbau der Stadtteile Hochberg und Hochdorf – Statusbericht

Die Deutsche Telekom baut derzeit ihr Telekommunikationsnetz in Hochdorf und Hochberg weiter aus. Der Tiefbau ist schon vor ein paar Monaten begonnen worden und bis auf wenige Restarbeiten nahezu fertiggestellt. Aktuell wird an der Installation der neuen Systemtechnik gearbeitet. Ziel der Arbeiten ist es, die zwei Stadtteile auf der Basis von Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (KVz) mit Breitband zu versorgen (Fiber to the Curb – FTTC) und (Super-)Vectoring einzuführen.
Die Fertigstellung der ersten Anschlüsse ist aus heutiger Sicht für April 2019 geplant, von dem Zeitpunkt an geht das neue Netz sukzessive in Betrieb. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Die maximale Geschwindigkeit beim Herunterladen (sog. Download) steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen (sog. Upload) auf bis zu 40 MBit/s. Dafür hat die Telekom einige Kilometer Glasfaser in und zwischen den Stadtteilen verlegt und neue Glasfaserverteiler mit moderner Technik aufgestellt bzw. wird diese noch aufstellen. Der Ausbau selbst ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive. Die Kosten hierfür trägt die Telekom.

So kommt das schnelle Netz ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle (sog. Hauptverteiler) und dem Verteiler (KVz) wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Neben den Kabelverzweigern werden neue Multifunktionsgehäuse (MFG) errichtet. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schneller zu machen, kommt zudem Vectoring bzw. Super-Vectoring zum Einsatz. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist die verfügbare Internetgeschwindigkeit.

Der Weg zum neuen Anschluss
Drei Monate vor der endgültigen Fertigstellung können sich interessierte Kunden für die neuen Anschlüsse registrieren lassen und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Denn Bürgerinnen und Bürger, die nach Fertigstellung das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Produktverträge abschließen oder bereits bestehende anpassen.
Wer mehr über Ablauf, Verfügbarkeit, zukünftige Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich über folgende Adressen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren:
Im Internet unter www.telekom.de/schneller oder über die kostenlose Hotlines:
Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei) und für Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei) sowie persönlich im Telekom-Shop in Waiblingen (Marktgasse 3), Kornwestheim (Bahnhofstraße 39) oder Ludwigsburg (Wilhelmstraße 24).
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