Abendliche Veranstaltung in Remseck
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Stadtnachrichten

Vorschläge für die Remseck App


Mit dem Startschuss zur Remstal Gartenschau 2019 am 10. Mai 2019 geht auch die Remseck App online. Zuvor wurden allerdings die Remseckerinnen und Remsecker gefragt, welche Inhalte die Bürger-App für Remseck am Neckar liefern sollte.

Am Mittwochabend, 3. April 2019 trafen sich zehn engagierte Remseckerinnen und Remsecker im Haus der Bürger mit den Vertretern der Stadtverwaltung und den Experten von hitcom new media und Fraunhofer IAO, um gemeinsam herauszufinden, was die Remseck App können muss, damit sie heruntergeladen wird. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Oberbürgermeister Dirk Schönberger, der mit der Remseck App neue Wege gehen möchte, um Informationen der Bevölkerung noch besser vermitteln, die Lebensqualität der Remseckerinnen und Remsecker zu verbessern und die Stadtentwicklung nachhaltig gestalten zu können. Er verwies auf die Auszeichnung durch das Land Baden-Württemberg und den Förderbetrag in Höhe von 50.000 Euro. „Dies zeigt, dass es sich hier nicht nur um eine weitere Informationsquelle der Stadtverwaltung handelt, sondern um eine erweiterte Möglichkeit der aktiven Beteiligung am Stadtgeschehen,“ so der Oberbürgermeister.

Nach einer Vorstellungsrunde und einem kurzen Überblick über die bisher vorgesehenen Inhalte der App ging es direkt los mit der Diskussionsrunde und der Vorschläge und Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Beim Bürger-Workshop zur Remseck App | Foto: Stadt Remseck am Neckar      Bürgerinnen und Bürger erlebten 360°-Rundblicke mithilfe von Cardboards und Smartphone | Foto: Stadt Remseck am Neckar

Die Inhalte, die das Rathaus betreffen, wie zum Beispiel Öffnungszeiten, Ansprechpartner, Dienstleistungen wurden als wichtig eingestuft und dürfen nicht fehlen. Der Wunsch, seinen Personalausweis oder Reisepass künftig von der Couch oder von unterwegs aus verlängern zu können, ist jedoch auch mit der Remseck App noch nicht umsetzbar. Hier muss sich auch die Stadtverwaltung an Vorgaben halten. Allerdings ist im Zuge der Digitalisierung noch Einiges zu erwarten. Sollte die Möglichkeit irgendwann einmal bestehen, ist eine Umsetzung auch für Remseck am Neckar denkbar.

Angeregt wurde die Speicherung der eigenen Daten bei Eingabe in ein Formular. Der Schadensmelder kann diese Funktion schon heute vorweisen. Eine Zustimmung zur Speicherung der Daten ist dabei natürlich Pflicht. Ab 10. Mai ist der Schadensmelder Teil der App. Wer so lange nicht warten kann, kann den Schadensmelder auch über die (mobile) Internetseite der Stadt Remseck am Neckar abrufen: www.remseck.de/schadensmelder.

Veranstaltungen und Nachrichten aus Remseck am Neckar sollten nach Ansicht der Teilnehmer  Bestandteil der Remseck App sein und sich zudem nach Kategorien filtern lassen, so dass der Nutzer nur die Veranstaltungen und Nachrichten einsehen kann, die für ihn von Interesse sind. Ein Teaser oder Anreißer wurde vorgeschlagen, um über ein kurzes Text- oder Bildelement zu erkennen, ob sich das Weiterlesen lohnt.

Die Offline-Funktion der Remseck App ermöglicht es auf die Services der Stadtverwaltung, Veranstaltungen oder Nachrichten auch dann zugreifen zu können, wenn mal kein Netz oder WLAN vorhanden ist, wie zum Beispiel in Tiefgaragen. Diese Feature kam bei den Teilnehmern sehr gut an.
Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung die Möglichkeit Push-Nachrichten zu versenden. Die Teilnehmer waren sich einig, diese Möglichkeit sehr gezielt einzusetzen und nur dann, wenn es eine besondere Gewichtung für die Gesamtbevölkerung hat, wie zum Beispiel bei verunreinigtem Trinkwasser, Wahlergebnissen oder Straßensperrungen.

Mit dem Stimmungsbarometer möchte die Stadtverwaltung ein Stimmungsbild darüber erhalten, was in der Bevölkerung gewünscht ist und was nicht. Hier kann die Meinung der Remseckerinnen und Remsecker zu bestimmten Einzelthemen eingeholt werden. Eine Relevanz des Ergebnisses hängt natürlich stark von der Anzahl der Teilnehmer ab. Daher sollten die Abfragen einen erkennbaren Nutzen für alle darstellen und sich weniger auf die Interessen Einzelner beziehen, so das Resultat. Auch Bürgerinnen und Bürger sollten die Möglichkeit bekommen, eine Abfrage bei der Stadtverwaltung einreichen zu können.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde stellten die Experten den Schadensmelder sowie die Visualisierungselemente vor.
Umgesetzt wird ein 360° Rundgang über die Remstal Gartenschau 2019, ein Steg-Walk mit der Biene Remsi sowie ab dem Sommer ein 360° Rundgang um das neue Rathausgelände. Mit Hilfe eines Cardboards, einer Halterung aus Karton, welche aus dem eigenen Smartphone eine 3D-Brille macht, sieht der Nutzer anstatt der Baustelle das neue Rathaus mit Stadthalle und Mediathek. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops nutzten die Gelegenheit und reisten mit den mitgebrachten Cardboards beispielhaft über Dresden und durch den Firmensitz der Firma hitcom.

Viel Arbeit kommt nun noch auf die Experten und die Stadtverwaltung zu. Alle Inhalte müssen eingefügt und ein Testlauf gestartet werden. Vor allem die Einbindung der Visualisierungen kann erst in der letzten Woche vor Eröffnung der Gartenschau erfolgen, um brandaktuell zu sein.

In den App Stores für iOS und Android können Sie die App ab dem 10. Mai 2019 für Ihre mobilen Endgeräte wie Smartphones oder Tablets herunterladen.

Die Stadtverwaltung bedankt sich herzlich bei den Teilnehmern für die guten Vorschläge und die lebhafte Diskussion.


Die Remseck App wird im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration gefördert.
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