Abendliche Veranstaltung in Remseck

Stadtnachrichten

Erweiterter Regelbetrieb in den Kitas in Remseck und Pattonville


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,

mit diesem Schreiben möchten wir Sie über die neuesten Entwicklungen im erweiterten Regelbetrieb an den Kitas und der Notbetreuung an den Grundschulen informieren. In allen Kitas und den Grundschulen in Remseck und Pattonville wird aktuell eine Notbetreuung angeboten, die von den Grundschulen mit Unterstützung der Kernzeit und Horteinrichtungen organisiert ist. Die Grundschulen betreuen die Kinder im Zeitraum 8 bis 12 Uhr. Davor und danach werden die Kinder bei entsprechender Anmeldung in Hort und Kernzeit betreut.

Für die Notbetreuung in Kitas und Grundschulen gilt § 1b Abs. 2 der Corona-VO:

„Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, für die der
örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der
Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist. Ebenfalls
teilnahmeberechtigt sind Kinder deren Erziehungsberechtigte beide
  • einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach Absatz 8 beiträgt, oder
  • eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sowie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.“

Alleinerziehende sind hierbei den Erziehungsberechtigten gleichgestellt. Da an den Grundschulen zusätzlich zum Präsenzunterricht nach den Pfingstferien nur wenige Plätze im Zeitraum 8 bis 12 Uhr zur Verfügung stehen, können wir nicht an allen Grundschulen für den Vormittag weitere Notbetreuungsplätze anbieten. An einigen Standorten konnten wir weitere Plätze organisieren. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Frau Schiek, Tel. 07146 2809-2520 oder schiek@remseck.de.

Seit kurzem gibt uns die Corona-Verordnung des Landes die Möglichkeit, auch Kita-Kinder, deren Eltern nicht für die Notbetreuung berechtigt sind, in unseren Kitas zu betreuen. Dies möchten wir gerne tun. Jedoch haben hier weiterhin die Anmeldungen zur Notbetreuung (siehe oben) Vorrang.

Ihre Kita hat in den vergangenen Tagen Kontakt zu Ihnen aufgenommen, um Ihren
Bedarf für diesen eingeschränkten Regelbetrieb abzufragen. Da wir laut Corona-
Verordnung nur max. 50 % der genehmigten Gruppengröße in den Kitas betreuen
dürfen und uns nicht in jeder Einrichtung alle Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stehen, können wir nicht alle zusätzlichen Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb in vollem Umfang betreuen.

Gemeinsam mit den Kitas haben wir für jede Einrichtung nach einer individuellen
Lösung gesucht. Stand heute können wir und die freien Träger jedoch in den Kitas
Albstraße, Im Hof, Nord und der Uki Kinderkrippe keinen weiteren Kindern einen Platz anbieten, da die Auslastung durch die Notbetreuung bereits sehr hoch ist.
In den übrigen Kitas können wir Stand heute nach unterschiedlichen Rhythmen weiteren Kindern vorübergehend eine Betreuung anbieten. Ihre Kita wird Ihnen mitteilen, welches Angebot wir Ihrem Kind machen können. Bitte beachten Sie, dass im eingeschränkten Regelbetrieb der Ferienplan der Kita gilt.

Wir arbeiten vor Ort auch künftig unter Einhaltung von Hygieneregeln, die das
Landesgesundheitsamt für den Kita-Betrieb erarbeitet hat. Die Betreuung erfolgt in
festen Gruppen, die innerhalb der Kita keinen Kontakt zueinander haben und z.B. nur getrennt den Außenbereich nutzen werden. Ein Platztausch mit Kindern anderer Gruppen ist daher nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass wir dieses Angebot im eingeschränkten Regelbetrieb nur unter Vorbehalt machen können. Sobald z.B. weitere Anmeldungen für die Notbetreuung eingehen oder sich personelle Veränderungen ergeben, müssen wir das Angebot im eingeschränkten Regelbetrieb verändern oder sogar absagen. Wie bitten Sie um Verständnis, dass trotz des großen Engagements der Kita-Teams unsere Möglichkeiten beschränkt sind.

Sicherlich haben Sie gestern in der Presse verfolgt, dass das Land Baden-Württemberg der Ansicht ist, auf der Grundlage einer aktuellen Studie weitere Schritte der Öffnung von Kitas und Grundschulen bei aller gebotenen Vorsicht verantworten zu können.

Konzepte für weitere Öffnungsschritte sollen in enger Abstimmung mit den Trägern und den anderen Partnern entwickelt werden.

Sobald wir vom Land weitere Informationen erhalten haben, werden wir Sie wieder
informieren.


Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Balzer
Erster Bürgermeister
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