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Stadtnachrichten

Westrandbrücke bringt Anspruch auf Lärmschutz


Schon heute findet auf der Fellbacher Straße, am Schlossberg vorbei, mit ca. 12.000 Fahrzeugen am Tag reger Verkehr statt. Der Lärm und die Emissionen sind hoch. Aktuell besteht jedoch kein Anspruch auf Lärmschutz, weder aktiv noch passiv.

Dies ändert sich mit dem Bau der Westrandbrücke! Durch den Bau der neuen
Neckarquerung und damit verbunden neuen Knotenpunkten an den Kreuzungen entsteht insbesondere für die Bewohner des Schlossbergs ein Anspruch auf aktiven und passiven Lärmschutz.
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In der Sondersitzung des Gemeinderats am 27.5.2020 erklärte der Geschäftsführer Dr.-Ing.Frank Dröscher vom Ingenieurbüro für Technischen Umweltschutz die Schallimmissionen: “Gerade im Bereich des Schlossbergs, wo schon heute die Verkehrsbelastung hoch ist, entsteht erst durch den Bau der Westrandbrücke eine Verbesserung der Situation. Die Schallimmissionen, auch in anderen Bereichen, können durch Lärmschutzmaßnahmen stark reduziert werden.“

Auch das Abrücken der Straße in Richtung Fellbach sowie die freie Rechtsabbiegespur sorgen für fließenden Verkehr und damit für mehr Ruhe und weniger Emissionen.

Sogar gar keinen Lärmschutz mehr brauchen hingegen die Bewohner an der bisherigen Lärmschutzwand in Neckargröningen. Diese Straße kann mit dem Bau der Westrandbrücke zurück gebaut werden und dient dann ausschließlich für die Abwicklung des Verkehrs innerhalb des Stadtteils Neckargröningen, sowie dem ÖPNV, den Fußgängern und den Radverkehren. Eine Lärmschutzwand ist dann wegen des Lärms nicht mehr erforderlich. Ein neues und attraktives Wohngebiet kann durch das Abrücken der Straße nach Westen entstehen.


Sie haben Fragen zum Lärmschutz?
Über die Beteiligungsplattform www.buergerdialog-westrandbrücke.de können schon heute zahlreiche Informationen abgerufen und Fragen gestellt werden. Zum 1. September werden dann noch die Funktionen Pinnwand und Forum freigeschalten, so dass ein Austausch von Pro und Contra Argumenten möglich ist.

Die Stadtverwaltung positioniert sich schon heute sehr deutlich für den Bau der Westrandbrücke und ruft nun alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich für den Bürgerentscheid zu interessieren und mit den Fakten auseinanderzusetzen. Denn am liebsten würde die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ihre Stadt gestalten.
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