Abendliche Veranstaltung in Remseck
Das Siegermodell im Detail.
Das Siegermodell im Detail.


Flyer zur Bürgerbeteiligung zum Download

Stadtnachrichten

Vorhang auf für den Gewinner des Ideenwettbewerbs Neue Mitte Remseck


So sehen Sieger aus: Martin Schedlbauer, einer der Väter des Siegerentwurfs, vor den Plänen seines Teams. Das Modell haben drei Planungsbüros aus Düsseldorf, Karlsruhe und Freiburg gemeinsam entworfen und eingereicht. Das Urteil für den Sieger fällte das Preisgericht einstimmig. Auch die Voten für die weiteren Preisträger und die Arbeiten, die eine Anerkennung bekommen haben, fielen einstimmig. So sehen Sieger aus: Martin Schedlbauer, einer der Väter des Siegerentwurfs, vor den Plänen seines Teams. 

Professor Wolfgang Schwinge, der mit seinem Büro ORplan den Wettbewerb organisiert und geleitet hat, fasst zusammen, warum sich das Preisgericht für den Entwurf entschieden hat: „Er besetzt tatsächlich das ‚Rems-Eck’, das dieser Stadt ihren Namen gegeben hat. Außerdem schafft er Blickbeziehungen zu den wichtigen Punkten der Mitte, zum Beispiel zum Schlossberg. Die ‚Mitte der Mitte’ ist voll getroffen.“ Weiterhin stünden die öffentlichen Einrichtungen in Synergie mit dem Handel, und der Sieger nehme den Fluss in die Mitte und erfülle den Wunsch nach einer Stadt am Wasser mit Leben, indem der Neckar und die Rems erlebbar gemacht würden.

Oberbürgermeister Karl-Heinz Schlumberger freut sich über das Ergebnis. „Es war ja wirklich eine komplexe Aufgabe, die hier zu lösen war: Verkehr, Natur, die Flüsse, Handel und öffentliche Einrichtungen mussten unter einen Hut gebracht werden – der Sieger hat’s geschafft. Dieser in sich stimmige Entwurf ist jetzt die Basis für die weiteren Planungen.“Erster Bürgermeister Karl-Heinz Balzer betonte: „Der Sieger-Entwurf ist abschnittsweise realisierbar, das ginge nicht mit allen eingereichten Ideen. Jetzt laden wir alle Interessierten ein, sich in der Ausstellung selbst ein Bild zu machen.“


Bürgerbeteiligung


Gleichzeitig mit der Ausstellung startet auch die Anmeldung zur Bürgerbeteiligung. Es liegen Flyer mit Infos zu einer Planungswerkstatt aus, zu der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger anmelden können. Der erste Teil findet am Freitag und Samstag, 28. und 29. Oktober 2011, statt, der zweite Teil am Samstag, 26. November 2011. Schnellentschlossene können sich gleich vor Ort in der Gemeindehalle anmelden. Der Flyer liegt außerdem während und nach der Ausstellung in den Verwaltungssitzen und im Haus der Bürger aus oder kann hier auf der Homepage der Stadt heruntergeladen werden.

Anmeldeschluss für die Planungswerkstatt ist der 7. Oktober. Auch wer nicht teilnehmen kann, aber gerne über den weiteren Verlauf des Prozesses informiert werden will, kann seine Daten hinterlassen. Anders als in der bisherigen Berichterstattung in den Medien werden sich die Teilnehmer der Planungswerkstatt mit allen prämierten Arbeiten – also acht an der Zahl – näher beschäftigen, nicht nur mit dem Siegerentwurf.

Die Ausstellung in der Gemeindehalle Aldingen ist noch bis Sonntag, 25. September 2011, geöffnet: Donnerstag und Freitag jeweils von 15 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Stichwort Ideenwettbewerb


Bei einem Ideenwettbewerb reichen Architekten- und Planungsbüros ihre Ideen ein. Dabei steht aber nicht unbedingt fest, dass überhaupt etwas gebaut wird. Außerdem steht damit auch noch nicht fest, dass der Siegerentwurf in die Realität umgesetzt wird – ein Ideenwettbewerb findet deshalb immer ohne zwingende Realisierungsabsicht statt. Er ist also für den Auslober, in diesem Fall die Stadt Remseck, eine Ideensammlung.

Im Gegensatz zum Ideenwettbewerb ist bei einem Realisierungswettbewerb meistens von vorneherein klar, dass ein konkretes Bauprojekt realisiert wird – in den meisten Fällen bekommt dann der Gewinner des Realisierungswettbewerbs auch den Auftrag dazu.
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