Uhr mit U-Bahn und Busschild
Erste Werkstatt am 28.03.2017
Protokoll
Präsentation
Mobilitätsbefragung
Ergebnisse der Mobiliätsbefragung
Mobilitätskonzept Rad
Plan
Zweite Bürgerwerkstatt am 25.09.2017
Protokoll
Klimaschutzteilkonzept
Präsentation vom 24.10.2017
Abschlussbericht vom 15.11.2017

Ihre Ansprechpartnerin:
Frau
Jeannine Layer
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Klimaschutzteilkonzept Mobilität

Bürgerbeteiligung

Bei der Erarbeitung des Klimaschutzteilkonzepts Mobilität wurden die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von zwei Werkstätten einbezogen. So wurde gewährleistet, dass die Fachkenntnis aus der Bürgerschaft einfließen kann und die zu entwickelnden Maßnahmen zu den Bedürfnissen in Remseck am Neckar passen.

Am  28. März 2017 fand im Haus der Bürger in Remseck-Aldingen, der erste Workshop statt. Neben Informationen zum Projekt und den Ergebnissen der Analyse der Ausgangssituation ging es an diesem Abend darum, die Hinweise und Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die weitere Arbeit festzuhalten.
Die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung flossen ebenfalls in das Konzept mit ein.

Die zweite Werkstatt fand am 25. September 2017 ebenfalls im Haus der Bürger statt. Hier wurden im Speziellen die Themen Befahrung der Radwege, Situation ÖPNV und Situation Radweg anhand von vorgegebenen Fragestellungen erörtert.

Anschließend erfolgte die Vorstellung der Ergebnisse im Gemeinderat am 24.10.2017.
Sie finden hier ebenso den Abschlussbericht vom 15.11.2017 mit allen relevanten Details und dem Maßnahmenkatalog.

Das Klimaschutzkonzept Mobilität der Stadt Remseck am Neckar wurde erstellt in Zusammenarbeit mit team red Deutschland GmbH und wird gefördert von Projektträger Jülich – erkennen.fördern.gestalten.

Den ausführlichen Sachstandsbericht aus der Gemeinderatssitzung am 29.06.2021 finden Sie hier.

Bereits umgesetzte Maßnahmen:

  • Gesicherte Fahrradabstellplätze
    An der Haltestelle Mühle sind fünf gesicherte Fahrradboxen vorhanden. Die Endhaltestelle ist aktuell mit 10 Fahrradboxen ausgestatten. Eine Erweiterung auf insgesamt 20 Fahrradboxen ist 2021 vorgesehen.
  • Optimierung Stadtbussystem
    Seit April 2017 ist die Fahrradmitnahme in den Bussen der vier Verbundlandkreise vereinheitlicht. Montags bis freitags (ausgenommen Feiertage) ab 18.30 Uhr ist die Fahrradmitnahme kostenlos möglich. Voraussetzung ist, dass der vorgesehene Bereich nicht für andere Fahrgäste benötigt wird.
    Die Stadtbusse sind über ihren Bordcomputer mit dem System der Straßenbahn vernetzt. Dadurch ist es möglich auf Verspätungen zu reagieren und eine Anschlussverbindung zu gewährleisten. Des Weiteren wurde die Buslinie 214 als Direktverbindung zwischen Remseck und Fellbach eingerichtet.
  • Stadtradeln
    Die Stadt Remseck nimmt seit 2018 am jährlich stattfindenden Stadtradeln teil.
  • Reparaturstation
    An der Endhaltestelle ist in Kooperation mit dem ADFC eine Reparaturstation für Fahrräder eingerichtet worden. Die Betreuung übernimmt der ADFC.
  • Runder Tisch Fuß- und Radverkehr
    Seit 2021 besteht ein Runder Tisch zum Thema Fuß- und Radverkehr. Beteiligt sind der ADFC, der Fuß e.V. sowie die Stadtverwaltung. Hier sollen Maßnahmen diskutiert und anschließend umgesetzt werden.
  • Prüfung und Umsetzung des Fußverkehrschecks
    Der vom Fuß e.V. durchgeführte „Fußverkehrscheck“ wird geprüft und soweit möglich in den kommenden Jahren soweit finanziell und technisch möglich umgesetzt.

Auch für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung gab es Veränderungen, die zur Verbesserung des Klimas beitragen:

  • Beschaffung von Dienstfahrrädern
    Für Dienstfahrten der Stadtverwaltungsmitarbeiter stehen insgesamt vier Pedelecs und ein Dienstrad zur Verfügung.
  • Job-Ticket
    Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit kommt erhält einen ÖPNV-Zuschuss von 50%.
  • Einrichtung gesicherter Abstellanlagen und Lademöglichkeiten im Rathaus
  • Jobrad - Fahrradleasing
  • Einrichtung von Umkleiden und Duschen
    Im neuen Rathaus wurden getrennte Umkleideräume sowie Duschen eingerichtet, die Mitarbeitern zur Verfügung stehen und über das Treppenhaus mit dem Fahrrad-Abstellraum verbunden sind.
  • Beschaffung von E-Fahrzeugen
    Für den Fahrzeugpool der Stadtverwaltung wurden zwei E-Fahrzeuge angeschafft.

Weitere Umsetzungen sollen zeitnah folgen:

  • Radwegeplan
    Für die Stadt Remseck am Neckar gibt es aktuell keinen Radwegeplan. Im ersten Schritt soll hier zunächst der Bestand erfasst und ein Bestandsnetz erstellt werden. Es ist geplant, das Radwegenetz in einem Plan darzustellen und auf der Homepage zu veröffentlichen.
  • Abstellanlagen an den Haltestellen
    An den Haltestellen Mühle und Brückenstraße werden jeweils 8 bis 10 Fahrradanlehnbügel eingerichtet. Im Bereich der Haltestelle Hornbach ist vorgesehen einen weiteren Standort im Rahmen der Planung zum P&R Parkhaus zu untersuchen.
  • Erweiterung Fahrradverleih RegioRAD in Hochberg
  • Einführung von Temporeduzierungen
    Eine Temporeduzierung an Hauptstraßen erfordert eine rechtliche Grundlage und kann nicht beliebig angeordnet werden. Der Lärmaktionsplan der Stadt Remseck am Neckar stellt eine solche Grundlage dar. Die Straßenverkehrsbehörde prüft aktuell die vorgeschlagenen Maßnahmen rechtlich. Zudem muss die Zustimmung der höheren Straßenverkehrsbehörde (RP Stuttgart) eingeholt werden.

Und auch für die Zukunft stehen noch einige Projekte auf der Agenda:

  • Radwegekonzept
    Der zuvor zu erstellende Radwegeplan dient als Grundlage für das Radverkehrskonzept. Das Konzept umfasst vorgesehene Entwicklungen für den Radverkehr. Für das Radverkehrskonzept ist u. a. die Prüfung der folgenden Punkte vorgesehen:
    • Radverbindungen (fehlende Verbindungen, Bestandsverbindungen mit Konfliktpotential)
    • Ausbauqualität (Ausbessern von Schlaglöchern, Wurzelschäden aber auch den Ausbau von Oberflächen oder die Verbreiterung von Wegen)
    • Beschilderung
    • Abstellanlagen
    • Reparaturstationen
  • Förderung von Fahrgemeinschaften
  • Aufbau Carsharing
  • Einrichten von Ladesäulen im öffentlichen Bereich
  • Mobilitätstag
    Ziel ist es, über das Mobilitätsangebot rund um die Stadt Remseck am Neckar zu informieren und Alternativen zum eigenen Pkw aufzuzeigen.
  • Mobilitätsstation
    Im Zuge der Westrandstraße wird die Verkehrsführung für das Areal der Endhaltestation grundlegend verändert. Hierbei besteht die Möglichkeit, das Mobilitätsangebot zu erweitern und eine Mobilitätsstation in Form eines Terminals einzurichten.
  • Stadtbusse mit umweltfreundlichem Antrieb