Neue Mitte Bürgerbeteiligung_3 25.10.2018 Grafik: ISTW

Westrandbrücke / Westrandstaße

Allgemein

Remseck am Neckar hat es geschafft, die Vorteile der alten dörflichen Strukturen zu erhalten und diese gleichzeitig um die Errungenschaften einer Großen Kreisstadt zu bereichern. Jeder Stadtteil für sich hat seinen ganz besonderen Charme und das soll auch so bleiben. Eine Verschmelzung der Stadtteile wird nicht angestrebt.

Mit dem Regionalplan (Link) hat die Region Stuttgart der Stadt relativ enge Grenzen gesetzt, so dass ein Zusammenwachsen einzelner oder mehrerer Stadtteile nicht möglich ist. Die Siedlungsflächen sind getrennt durch regionale Grünzüge bzw. regionale Grünzäsuren. Hier endet die Planungshoheit der Stadt.

Und dennoch fehlt in Remseck am Neckar eine gemeinsame Mitte. Eine Mitte als sozialen und kulturellen Kristallisationspunkt. Eine Mitte mit einem modernen Nutzungskonzept mit privater und sozialer Infrastruktur für Kinder, ältere Menschen, Treffpunkte für alle Bevölkerungsschichten, Läden, Freizeitnutzungen, Dienstleistungen und vor allen Dingen kompaktes Wohnen im Zentrum.

Der Flächennutzungsplan mit dem Zieljahr 2015 stellt die Grundlage für das zukünftige Entwicklungspotenzial der Stadt dar. Bereits im Aufstellungsverfahren des Flächennutzungsplan 2015 wurde die Neue Mitte mit eingeplant.

Das Ziel, eine „Stadt am Fluss“ aufzubauen, die gleichzeitig einen optimalen Anschluss an das öffentliche Nahverkehrsnetz hat, erscheint als einmalige Chance. Dieser Aufgabe stellt sich die Stadt mit hohem Engagement.

Ziele der Westrandstraße/Westrandbrücke

Der jetzt im Bau befindliche Rathausbereich mit Verwaltung, Kultur, Bildung, Begegnung und dem Neckarstrand im Mündungsbereich der Rems ist hierzu ein lobenswerter Ansatz, den es nun gilt,  weiterzuentwickeln. Die wesentliche Fortsetzung im Bereich des neuen Rathauses sollte keinesfalls durch die überaus trennende Wirkung der heutigen Landstraße geschmälert werden. Die Neue Mitte wird nur dann funktionieren, wenn ein nahtloser Übergang zwischen dem Rathausbereich und den westlich vorgesehenen neuen Nutzungen gewährleistet wird.

Für die Entstehung der Neuen Mitte muss die Verkehrsführung geändert werden. Die Westrandstraße ermöglicht die Erweiterung des Stadtteils Neckargröningen. Die Westrandbrücke ermöglicht es uns, den ÖPNV auszubauen. Denn so könnte die bisherige Neckarquerung für einen Schnellbus und für einen Radweg genutzt werden. Ein Bus, der nicht mehr im Stau steht, kann für viele ein Grund sein, auf den ÖPNV umzusteigen.

Diese neue Verkehrsführung soll nicht den Nord-Ost-Ring ersetzen. Die Westrandbrücke war und ist auch weiterhin immer als Ergänzung zum Nord-Ost-Ring gedacht. Dies wird als Grundsatz für die ersten Entwürfe Bedingung bleiben.

Für die Stadtverwaltung ist klar, dass es für die Entstehung der Neuen Mitte keine alternative Straßenführung und somit keine Alternative zur Westrandbrücke gibt.

Bereits 2005 mit dem Beschluss zum Flächennutzungsplan 2015 wurde die Westrandbrücke zum ersten Mal schriftlich festgehalten. Im Ideenwettbewerb 2011 war die Westrandbrücke fester Bestandteil für die Entstehung der Neuen Mitte. Bisher gibt es keine Planungen wie die Westrandbrücke aussehen soll. Es gibt lediglich Überlegungen wie die Brücke aussehen könnte. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Remseck am Neckar sind dazu noch in Verhandlungen. Und auch hier werden wir unsere Position deutlich vertreten. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass es eine Grundsatzvereinbarung zur Kostenteilung gibt.

Die Stadtverwaltung kann daher keine Entwürfe veröffentlichen. Die Stadt Remseck am Neckar befindet sich bezüglich der Westrandbrücke und Westrandstraße im Stadium der Voruntersuchung mit dem Ziel dann einen Vorentwurf zu erstellen.

Links zur Umsetzung des Nord-Ost-Rings:
Luftreinhalteplan des Regierungspräsidiums Stuttgart
Information zum Luftreinhalteplan der Stadt Stuttgart
Bundesverkehrswegeplan 2030, Seite 83 

  • Stadt Remseck am Neckar
  • Fellbacher Straße 2
  • 71686 Remseck am Neckar
  • Telefon: 07146 289-0
  • info@remseck.de