Alte Schreibmaschine im Museum

Entstehung und Werden

Remseck am Neckar kann seine Gründung auf den Tag genau datieren: am 1. Januar 1975 schlossen sich die Dörfer Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems zu einer Gemeinde zusammen. Am  1. Juli 1977 bekam das Kind der Kommunalreform dann auch seinen Namen: Remseck am Neckar. Der ist übrigens keineswegs ein Kunstgebilde, so wenig wie die Gemeinde selbst: "Remseck" hieß nämlich schon jene Burg, die einst im geographischen Mittelpunkt der heutigen Markung stand, hoch über der Remsmündung.

In den folgenden 30 Jahren wächst die Einwohnerzahl fast um 40 Prozent - von 15.600 auf 22.000. Dazu trägt entschieden auch der sechste Stadtteil Pattonville bei. Die ehemalige US-Siedlung wird 1992 von den US-Streitkräften verlassen und wird von Remseck, Ludwigsburg und Kornwestheim übernommen. Ein Zweckverband regelt die Verwaltungsgeschäfte. Die John-F.-Kennedy-Allee teilt Pattonville in zwei Teile: Die auf der einen Seite lebenden Bürger sind Remsecker, die auf der anderen Seite gehören zu Kornwestheim.
Mit der Stadtbahn, die seit 1999 Remseck mit Stuttgart verbindet, wird die Stadt an den zwei Flüssen noch attraktiver für Pendler. Innerhalb einer halben Stunde ist man mit den gelben Wagen in der Landeshauptstadt.

Nur ein Jahr später überschreitet die Einwohnerzahl der Stadt die magische Grenze von 20.000 Einwohnern. Dadurch kann Remseck vier Jahre später Große Kreisstadt werden. Für die Bürger bedeutet dies ein breiteres Serviceangebot der Stadt. So können zum Beispiel Ausweise und Bauanträge direkt im Remsecker Rathaus beantragt werden.

  • Stadt Remseck am Neckar
  • Fellbacher Straße 2
  • 71686 Remseck am Neckar
  • Telefon: 07146 289-0
  • info@remseck.de