Die engagierten Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren hatten die Möglichkeit, ihre Vorschläge für Remseck einzubringen und mit anderen Jugendlichen sowie Experten aus dem Rathaus und dem Gemeinderat zu diskutieren.
Nachdem die Jugendlichen von den Mitarbeitenden des Jugendreferates in Empfang genommen wurden, durften sie im Sitzungssaal des Remsecker Gemeinderates Platz nehmen. Zu Beginn begrüßte Oberbürgermeister Dirk Schönberger die Jugendlichen und erklärte wie wichtig Jugendbeteiligung sei. „Die Beteiligung der Jugend ist ausschlaggebend dafür, dass ihr gehört werden könnt. Eure Ideen sind uns sehr wichtig, damit wir erfahren, was Remseck am Neckar braucht, damit ihr euch hier wohlfühlt.“ Er betonte jedoch auch, dass die finanzielle Situation der Stadt gerade sehr schwierig ist und deshalb die Projekte nicht allein aus der Kasse der Stadt bezahlt werden können. Über Sponsoren oder Stiftungen müssen Projekte in Zukunft mindestens nennenswert mitfinanziert werden.
Durch das Programm leiteten Tina Köber, Mitarbeiterin des Jugendreferates, und Daniela Dürr von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung. Die teilnehmenden Jungen und Mädchen konnten ihre Ideen vorstellen und es wurden insgesamt fünf Projektgruppen gebildet: Dirtpark, LACH MAL!, Stadtbahn LUCIE, Jugendgelände Pattonville und Calisthenicsanlagen.
Während einer einstündigen Session fand ein reger Austausch statt, bei dem die Vorschläge konkretisiert, Skizzen angefertigt und Kompromisse sowie Lösungen gefunden wurden. Die Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats und die Mitarbeitenden des Rathauses brachten sich beratend bei jeder Projektgruppe mit ihrer Expertise ein, sodass es zu interaktiven Gesprächen zwischen verschiedenen Altersklassen kam. In Zusammenarbeit entstanden so aus Wünschen und Ideen bereits erste Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung.
Im Anschluss an die Session fanden alle Teilnehmenden wieder im Sitzungssaal zusammen und jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse vor. Mit jeder Projektgruppe wurde eine Möglichkeit vereinbart, in Verbindung zu bleiben. Oberbürgermeister Dirk Schönberger bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten und vor allem bei den Jugendlichen für ihr Engagement und die Einbringung ihrer Themen.