In der vergangenen Woche besuchten Oberbürgermeister Dirk Schönberger und Wirtschaftsförderin Susanne Nicolaus das Erdenwerk der RETERRA Erden Süd GmbH im Kehlenweg 4 im Stadtteil Aldingen. 

Das Unternehmen blickt auf eine bemerkenswerte Unternehmensentwicklung zurück: Die Firma Hauke Erden, gegründet 1973, wurde 2019 rückwirkend zum 01.01.2018 als erstes Erdenwerk von RETERRA übernommen. Heute betreibt die RETERRA Erden Süd GmbH drei Standorte – in Remseck-Aldingen, Öhringen und Aichach – und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende in den Werken Remseck am Neckar und Aichach.

Mit dem Erdenwerk in Remseck werden sämtliche Erden durch eine moderne Misch- und Verladestation hergestellt und überwiegend an Garten- und Landschaftsbauunternehmen, Kommunen, Privatpersonen sowie Bau- und Gartenfachmärkte verkauft. 

Am Standort Aldingen liegt der Fokus auf der Herstellung von Mulchmaterialien, Substraten und Sackware. Recyclingmaterialien spielen dabei eine zentrale Rolle: Zum Beispiel werden alte Ziegel wieder aufbereitet und zu Tonsplitt verarbeitet, der beispielsweise im Gleisbett der U12 wiederverwendet wurde. Auf diese Weise wird Kreislaufwirtschaft konkret und erlebbar und spart sehr viele Ressourcen. Dies ist ein wichtiger Beitrag hin zur Klimaneutralität. 

Die beiden Geschäftsführer Olaf Müller und Jan Endriß gaben einen umfassenden Einblick in das Werk und die breite Produktpalette – von Bodenverbesserern, Mulchmaterialien bis hin zu Baumpflanz- und Dachbegrünungssubstrate sowie Bio-Produkten für Gartenbau, Handel, Garten- und Landschaftsbau und Grünflächenämter.

Dabei wird deutlich, wie RETERRA Nachhaltigkeit, Recycling und hochwertige Produkte erfolgreich miteinander verbindet – ein herausragendes Beispiel für innovative Umwelttechnik in Remseck am Neckar.


Die Stadtverwaltung Remseck am Neckar wünscht der Firma RETERRA Erden Süd GmbH am Standort Remseck am Neckar weiterhin alles Gute für die Zukunft. 

Redaktion

Stabsstelle Wirtschaftsförderung