Rund 20 Teilnehmende kamen am 19. Oktober im Haus der Bürger in Remseck-Aldingen zusammen, um beim interkulturellen Kochprojekt „Schmeck nei!“ gemeinsam zu kochen, zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Menschen aus der Türkei, Afghanistan und der Ukraine kochten gemeinsam mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern ihre landestypischen Gerichte.
Ab dem Nachmittag wurde gemeinsam geschnippelt, gerührt, gebraten und gewürzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich über Zutaten, Rezepte und Zubereitungsarten aus und gaben ihr Wissen über die jeweilige Landesküche weiter. So entstanden viele interessante Gespräche und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Auch Oberbürgermeister Schönberger machte sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung. Er besuchte die verschiedenen Kochstationen, kam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch und ließ sich die Zubereitung der unterschiedlichen Gerichte erklären.
Auf dem Speiseplan standen dieses Mal Köstlichkeiten aus der türkischen, afghanischen und ukrainischen Küche. Aus der Türkei wurden eine würzige Ezme sowie das Dessert Magnolia zubereitet. Die afghanische Küche war mit Kabuli Pilau, einem aromatischen Reisgericht mit Lamm, vertreten. Aus der Ukraine gab es Hähnchen mit Kartoffeln sowie zum Nachtisch eine ukrainische Napoleon-Torte.
Dann war es so weit: Die gemeinsam zubereiteten Gerichte wurden zu einem vielfältigen Buffet zusammengestellt. In gemütlicher Runde probierten sich die Teilnehmenden durch die verschiedenen Spezialitäten und kamen dabei schnell miteinander ins Gespräch. Ein schöner gemeinsamer Abschluss, bei dem Essen und Begegnung auf besondere Weise zusammenkamen.
„Schmeck nei“ zeigte einmal mehr, wie gemeinsames Kochen und Essen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen kann. Die Veranstaltung bot Raum für Begegnung, gegenseitiges Kennenlernen und einen lebendigen Austausch über verschiedene Kulturen und kulinarische Traditionen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stabsstelle Integration der Stadt Remseck am Neckar in Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Fachstelle Asyl in Ludwigsburg.