Kronmüller, Ute
Sachbearbeitung
Fachgruppe Gebäudemanagement
Das Informationsangebot zu den Themenbereichen Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist sehr umfangreich – dennoch stellt sich immer wieder die Frage:
Vielen kleine wie große persönliche Entscheidungen beeinflussen die Zufriedenheit, das Wohlbefinden und sind ein Beitrag zum Gesamten. Diese Tatsache, dass alle Menschen mit ihrem persönlichen Tun und Lassen Anteil am Fortgang der Entwicklung auf der Erde haben rückt in der heutigen, global verknüpften und digital vernetzten Welt wieder mehr ins Bewusstsein. Jede noch so kleine, persönliche Entscheidung hat ein „Gewicht“, vergleichbar den Schneeflocken in der Geschichte vom Frederik Vahle.
Im Rahmen der in Remseck am Neckar stattfindenden Aktions- und Beratungstage werden immer wieder unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit, der Energieeffizienz bei Gebäuden, der gesundheitsfördernden Mobilität mit umsetzbaren Handlungsimpulsen verknüpft benannt. So können Informationen vermittelt und konkrete Fragen möglichst direkt beantwortet werden. Die Impulse, Anregungen und Denkanstöße können dadurch im weiteren Prozess bei den zu treffenden Entscheidungen berücksichtigt werden.
Über die Aktionen und Projekte wird in der Remseck Woche informiert und berichtet.
Sie möchten mehr Infos? Fragen Sie uns, wir sind gerne für Sie da!
Wer klimafreundlicher leben möchte, muss zahlreiche Schritte gehen. Mit Sicherheit können auch Sie einen weiteren Schritt in Richtung Klimaschutz machen. Denn es gibt unzählige individuelle Herangehensweisen - jede und jeder kann auf seine Weise etwas bewirken.
Was Sie konkret tun können, verraten Ihnen unsere Klima-Tipps, die regelmäßig in der Remseck Woche erscheinen.
Sie möchten mehr darüber erfahren? Für weitere Infos schreiben Sie uns an klimaschutz@remseck.de
1. Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse
Unter dem Motto „Wann haben heimisches Obst und Gemüse Saison?“ informiert der Kalender der Verbraucherzentrale, in welchem Zeitraum heimisches Obst und Gemüse aus Freilandanbau stammen kann. Außerhalb dieser Zeit wurde es entweder geschützt unter Vlies, im Folientunnel oder im Treibhaus angebaut. Oder es wurde aus dem Mittelmeerraum oder Übersee importiert.
Wenn es die Ware, die du dir wünschst, nicht saisonal aus der Region gibt, dann beachte folgende Tipps:
2. Werde Klimatarier
Sie wissen nicht, was ein Klimatarier ist? Ein Klimatarier konsumiert saisonale, frische, regionale und unverarbeitete Lebensmittel. Er verzichtet hauptsächlich auf Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel. Auf diese Weise lassen sich CO2-Emissionen reduzieren. Klimafreundliche Ernährung hilft zudem der Gesundheit, denn frisch zubereitete pflanzenbasierte Gerichte schützen vor vielen Zivilisationskrankheiten.
3. Können wir unser Leitungswasser trinken?
Kann man das Remsecker cLeitungswasser bedenkenlos trinken und ist es eine Alternative zu Mineralwasser?
Diese Frage stellen sich viele Bürger, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei Verpackung und Transport. Von der Förderung bis zum Wasserhahn verursacht ein Liter Leitungswasser im Durchschnitt 0,35 Gramm CO2. Dabei sind Aufbereitung und Transport durch die Rohrleitungen bereits mitgerechnet. Bei Mineralwasser werden nach einer neuen Studie durchschnittlich 202 Gramm CO2 freigesetzt. Leitungswasser hat nicht nur eine sehr gute Klimabilanz, es ist auch noch unschlagbar günstig.
Die Trinkwasserverordnung macht strenge Vorgaben für die mikrobiologische und chemische Qualität des Leitungswassers. Die geltenden Grenzwerte sind deutlich strenger als für andere Lebensmittel. Für die Lieferung und Einhaltung der Grenzwerte sind die Wasserwerke verantwortlich. Die Qualität wird bis zur Übernahmestelle am ersten Hauptwasserhahn im Gebäude garantiert, die Leitungen in der Wohnung oder im Haus obliegen der Verantwortung des Eigentümers.
Jede Menge gute Gründe also, um in Zukunft Wasser aus dem Hahn zu trinken
Ob Kleidung, Lebensmittel, Energie und Baumaterial - unser Wohlstand, ja unser gesamtes Leben, hängt davon ab, was die Natur uns zur Verfügung stellt. Das geht so lange gut, wie die Ökosysteme als Quelle von Rohstoffen und als Aufnahmeort von Schadstoffen nicht übernutzt werden.
Die Frage an uns als Gesellschaft lautet: Was müssen wir tun, damit alle Menschen auf dieser Erde gut leben können?
Die Frage, die sich jede und jeder selbst stellen kann: Wie viele Ressourcen nutze ich durch meinen Lebensstil? Bei der Beantwortung hilft der "ökologische Fußabdruck".
Der persönliche ökologische Fußabdruck ist die Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den eigenen Lebensstil dauerhaft zu ermöglichen.
Berechnen Sie ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck unter fussabdruck.de.
Stärkung der aktiven Nahmobilität
Der Begriff Nahmobilität umfasst u.a. die individuelle Mobilität, vorzugsweise zu Fuß oder mit dem Rad. Sie definiert
Wegstrecken bis zu 10 Kilometern. Gerade hier zeigt der Wegevergleich das enorme Potenzial unserer Stadt. Die meisten
innerstädtischen Strecken liegen innerhalb dieser Distanz.
Nahmobilität und Klimaschutz
Verbrennungsmotoren produzieren schädliche Klimagase, überproportional viel auf kurzen Strecken und bei kalten Moto-
ren. Bundesweit ist die Hälfte aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer, 25% unter drei Kilometern. Wenn das kein Argument
für aktive Nahmobilität ist…
Nahmobilität und Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen30 Minuten Bewegung an fünf Wochentagen, Jugendlichen
60 Minuten, Kindern gut zwei Stunden körperliche Aktivität. Bewegung ohne viel Aufwand in den Alltag integrieren?
Mit einer aktiven Nahmobilität ist das einfacher. Denn der Weg ist das Ziel.
Nahmobilität und ICH?
Klimaschutz geht uns alle an. Lassen Sie sich motivieren und inspirieren, nehmen Sie z. B. jährlich teil am STADTRADELN. Für Ihre Gesundheit, für die gute Laune und – last but not least – für unsere Natur.
Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters zum Umdenken oder besser zum Umsteigen ermutigen. Nicht immer, aber zukünftig
vielleicht öfter, frei nach dem Motto: Auto aus - Rad raus!
Sachbearbeitung
Fachgruppe Gebäudemanagement
Assistenz Bürgermeisterin
Dezernat III